Was kostet mich die Patenschaft?
Sie müssen als Pate/Patin nichts zahlen. Bei einem Resettlement-Programm stehen zunächst die Bundes- und Länderregierungen in der Verantwortung. Nach dieser Übergangszeit ist die Kommune zuständig. Das ganze Verfahren ähnelt dem Umgang mit Aussiedlern oder jüdischen Kontingentflüchtlingen. Da die Flüchtlinge einen ordentlichen Aufenthaltsstatus haben werden, steht ihnen Integrationskurse, der Wohnungs- und Arbeitsmarkt offen.
Wohnen die Flüchtlinge dann bei mir?
Wir lassen Sie als Pate/Patin nicht alleine. Vor allem unsere Pat/innen-Hotline unterstützt Sie, aber auch die "alten Hasen" und unsere Partnerorganisationen.Wie lange muss ich mich denn dann um den Flüchtling kümmern?
Einiges läuft schon, darüber informieren wir durch den Newsletter und auf der Webpage. Wir haben gemeinsam einen Fragebogen entwickelt, um einen Überblick zu bekommen, welche Angebote von Ihrer Seite bestehen. Sie können ihn hier ausdrucken und uns schicken:
Pat/innenfragebogen (PDF)
Wenn es Ihnen zu viel wird, können Sie jederzeit ihre Angaben ändern und denken Sie daran - alles ist selbstverständlich freiwillig.
Wenn es Ihnen zu wenig ist und Sie mehr oder anders aktiv werden wollen, wäre es großartig, wenn Sie sich auch für andere Flüchtlinge
einsetzten. Wenden Sie sich an kampagne@save-me-muenchen.de,
und wir stellen über unsere Partnerorganisationen gerne direkten
Kontakt zu Flüchtlingen in München her.
Kommen die Flüchtlinge alle gleichzeitig an?
Nein, bei einem Resettlement-Programm werden die Flüchtlinge nach und nach ins Aufnahmeland gebracht. Wir rechnen damit, dass nun monatlich eine neuen Gruppe hinzukommt.Wer wählt die Flüchtlinge aus und nach welchen Kriterien?
Das UNHCR macht Vorschläge, die deutschen Behörden entscheiden.Die Details kann man hier nachlesen:
UNHCR Aufahmeverfahren für irakische Flüchtlinge aus Syrien und Lybien im ersten Halbjahr 2009
Demnach folgende Personen als besonders schutzbedürftig:
- Angehörige im Irak verfolgter Minderheiten einschließlich religöser Minderheiten
- Personen mit besoderen medizinischen Bedürfnissen einschließlich traumatisierte Personen und Folteropfer, sowie
- alleinstehen Frauen mit familiäre Unterhalts- und Betreuungspflichten.

