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der Donau Kurier, 24.07.2011

Symbolträchtige Demo

München (DK) Es kam zwar einiges an Regen herunter am Samstag, aber sinnflutartige Zustände waren das noch lange nicht. Trotzdem hatten sich rund 60 Menschen in der Münchner Fußgängerzone mit Rettungsringen, Schwimmflügeln und Schlauchboten ausgerüstet.

Sie wollten mit der Aktion auf die Situation der unzähligen Flüchtlinge aus Nordafrika und dem arabischen Raum aufmerksam machen, die seit den dortigen Kriegen und Unruhen über das Mittelmeer nach Europa flüchten. Von der bayerischen Staatsregierung forderten die Mitglieder der Kampagne „Save me“ – auf Deutsch: Rette mich –, sich stärker für die Aufnahme von Flüchtlingen im Freistaat einzusetzen.

„Bisher tut die Landesregierung dort viel zu wenig“, sagt Sarah Hergenröther vom Münchner Flüchtlingsrat. Und das, obwohl das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) Deutschland zu mehr Verantwortung gegenüber notleidenden Flüchtlingen aufgefordert habe. „Wir wollen jetzt den Druck erhöhen, damit sich endlich etwas bewegt“, so Hergenröther. Bisher hat sich Deutschland mit der Aufnahme von 2500 irakischen Flüchtlingen an dem Programm des UNHCR beteiligt, 127 der aufgenommenen Menschen leben in München.

Außer in München gab es am Samstag auch in einigen weiteren Städten wie Nürnberg, Augsburg und Regensburg ähnliche Kundgebungen.

Text: Michael Bartmann

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