Allgemein

Lesenswerte Artikel und Links (Oktober 2019):

Nobby G. No Comments

In dieser Kategorie haben wir informative Artikel, vordergründlich zu den Themen Resettlement und sichere Zugangswege, für Sie zusammengestellt.

 

Resettlement allgemein:

 

 

 

 

Portraits dreier Familien, die über Resettlement nach München kamen:

 

 

 

Schwerpunkt Situation in Libyen und Evakuierungsmechanismus aus Libyen über den Niger/Ruanda:

 

 

 

 

 

 

Flucht und Migration allgemein:

 

 

 

 

 

 

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter*in (m/w/d) in Teilzeit bei Save Me

Nobby G. No Comments

Der Münchner Flüchtlingsrat e. V. sucht zum 01.01.2020 eine/n Projektmitarbeiter/in für 20 Wochenarbeitsstunden für das Projekt „Save Me“ vorerst befristet bis zum 31.12.2020. Save Me setzt sich für die Beteiligung Deutschlands am Resettlement-Programm der Vereinten Nationen ein und ist Teil einer bundesweiten Kampagne. Gleichzeitig ist das Projekt Anlaufstelle für Geflüchtete, die über Aufnahmeprogramm nach Deutschland gekommen sind und stellt ihnen in München ehrenamtliche Paten zur Seite.

Die Aufgaben:

  • Teilnahme an Netzwerktreffen und sonstigen themenrelevanten Veranstaltungen
  • Erstellen von Statistiken, Prozessdokumentationen, Stellungnahmen und Handreichungen
  • Koordinierung und fachliche Schulung des ehrenamtlichen Teams (Workshops, Patenvermittlungen)
  • Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit (Pflege der Homepage, Newsletter, Social Media Accounts)
  • Unterstützung bei Einzelfällen und Einreisen

 

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Studium in themenrelevantem Fach (Politikwissenschaften, Soziologie, Migrationsstudien, etc.)
  • Erfahrung in genannten Arbeitsbereichen und fundiertes Wissen zu migrationspolitischen Themen auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene
  • Berufserfahrung im administrativen Bereich /MS-Office
  • Erfahrung in der Ehrenamtskoordination
  • Flexibilität und Bereitschaft zu gelegentlicher Abend- und Wochenendarbeit
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Schrift und Sprache
  • kulturelle und soziale Sensibilität sowie Einfühlungsvermögen

 

Informationen zur Stelle:

  • Tarifliche Vergütung nach TVöD 9
  • ausführliche Einarbeitung und Möglichkeit zu Fortbildungen
  • vorerst befristet auf ein Jahr, flexible Arbeitszeit

 

Bitte schicken Sie Ihre vollständige Bewerbung bis zum 4. November an:
kampagne@save-me-muenchen.de
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich vom 18.-22. November statt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Nina Klofac unter 089/12021715

Die Stellenausschreibung als PDF finden Sie hier.

Neue Save Me-Projektbeschreibung & Webseite

Nobby G. No Comments

Unter folgendem Link finden Sie unsere neue übersichtliche Projektbeschreibung:

Save Me-Projektkurzbeschreibung

Darüber hinaus freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir in Kürze eine neue Projekt-Webseite (voraussichtlich auch mit neuem Logo) unter der bereits vorhandenen Adresse www.save-me-muenchen.de veröffentlichen werden. Die neue Webseite stellt gebündelt Informationen zu den verschiedenen, in Deutschland existierenden Aufnahmeprogrammen (Resettlement, Humanitäre Aufnahmeprogramme, Landesaufnahmeprogramme, Private Sponsorship Programm) bereit sowie übersichtliche Informationen zu unserem Projekt, aktuellen Entwicklungen im Bereich Resettlement und Humanitäre Aufnahme und aktuellen Veranstaltungen.

Sie dürfen gespannt sein! 😊

Aktuelle Entwicklungen im Bereich Resettlement und Humanitäre Aufnahme (Oktober 2019)

Nobby G. No Comments

 UNHCR photo / April 2012

Für den Zeitraum 2018/19 sagte Deutschland im Rahmen des EU-Resettlement-Programms 10.200 Resettlement-Plätze zu, wobei diese sich wie folgt zusammensetzen: 3.200 Plätze über Resettlement, 6.000 Plätze über die Humanitäre Aufnahme aus der Türkei (HAP) sowie jeweils 500 Plätze über ein privates Sponsorenprogramm des Bundes (NesT) und ein Aufnahmeprogramm des Landes Schleswig-Holstein. Die Aufnahme der 10.200 Personen sollte ursprünglich bis einschließlich Oktober dieses Jahres erfolgen, jedoch wurde das Ziel zur ursprünglichen Frist nicht erreicht, weshalb diese nun auf Ende des Jahres verlängert wurde. Bisher reisten von den 10.200 zugesagten Plätzen 6.522 Personen (Stand: 21.10.19) nach Deutschland ein. Das Innenministerium begründet die Verzögerung dabei mit der verspäteten Regierungsbildung nach den Wahlen 2017 sowie mit komplexen, organisatorischen Vorbereitungen. Derzeit finden Einreisen dieser Personen mit unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten in einem wöchentlichen Rhythmus (ca. 160-260 Personen pro Woche) statt, um das Kontingent im besten Falle dieses Jahr zu erfüllen.

Von den auf europäischer Ebene zugesagten 50.000 Personen wurden bisher nur ca. 37.500 Personen in Europa aufgenommen (Stand Mitte Oktober). Während einige Staaten ihre Zusagen bisher voll erfüllt haben, darunter Schweden (8.750 Personen), Großbritannien (7.800 Personen), ist der Großteil der aufnehmenden Länder im Verzug. Demnach haben Frankreich, Niederlande und Finnland bisher ca. 80% der zugesagten Kontingente umgesiedelt, während Belgien und Irland rund die Hälfte bzw. Portugal rund ein Drittel der zugesagten Quote umgesiedelt haben (Stand Mitte Oktober). Der ehemalige EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos zeigte sich bisher dennoch hoffnungsvoll, dass die verbleibenden Zusagen bis Ende des Jahres erfüllt werden. Im Rahmen des EU-Programms erhalten die aufnehmenden Länder 10.000 Euro pro Person, um primär Integrationsmaßnahmen zu finanzieren.

Demnach sind die europäischen Regierungen, darunter auch die deutsche Regierung, bisher klar im Verzug und haben es versäumt ihre Zusagen zu erfüllen. Leidtragende sind tausende von Geflüchteten, die sich in Erstzufluchtsländern befinden, die mit der Unterbringung und adäquaten Versorgung der Personen häufig überfordert sind. Darunter befinden sich auch Kinder, Überlebende von Vergewaltigung und Folter, ältere und behinderte Menschen. Sie alle weisen erhöhten Schutzbedarf auf. Darüber hinaus sind auch Personen darunter, die in libyschen Lagern inhaftiert und dort Gewalt, Folter, sexuellen Übergriffen und Zwangsarbeit ausgesetzt waren bzw. sind, weshalb die Neuansiedlungen nicht schnell genug erfolgen können.

Es ist davon auszugehen, dass die Europäische Kommission Ende 2019 die Mitgliedsstaaten zur Zusage neuer Kontingente auffordern wird. Obwohl die Aufnahme in einigen Mitgliedsstaaten auf politischer Ebene rege diskutiert wird, bleibt abzuwarten, inwieweit die Staaten dieser Forderung nachkommen und dabei auch den steigenden Bedarf weltweit mitberücksichtigen werden. Deutschland wird voraussichtlich im kommenden Jahr ein Kontingent von 5.000 Personen festlegen, was von deutscher Seite trotz steigenden weltweiten Bedarfs keinerlei Erhöhung im Vergleich zu den Vorjahren bedeuten würde. Angesichts humanitärer Notlagen weltweit wäre eine Erhöhung des Kontingents nicht nur wünschenswert, sondern dringend nötig.

Darüber hinaus wird das Humanitäre Aufnahmeprogramm für syrische Geflüchtete aus der Türkei (derzeit bis zu 500 Personen pro Monat) auch 2020 fortgesetzt und voraussichtlich erneut in die Gesamt-Aufnahmezahl miteinberechnet werden. Die Bundestagsfraktion der SPD fordert indes eine Verdoppelung der Aufnahmezahlen für nächstes Jahr auf 20.000 Personen für Deutschland, primär um die Situation in der Türkei, die bisher mehr Geflüchtete aufgenommen hat als alle Länder der Europäischen Union zusammen, zu entlasten. Auch in der CDU gibt es mitunter Stimmen, die sich für eine Erhöhung des deutschen Kontingents aussprechen, jedoch mit anderen Hintergedanken, so äußerte sich CDU-Innenpolitiker Armin Schuster wie folgt: „Die Aufnahme über reguläre Resettlement-Programme ist mir da allemal lieber als nach illegaler Einreise“. Seiner Aussage nach sollte irreguläre Migration dabei durch langangepasste und flexible Grenzkontrollen an allen deutschen Grenzen reduziert werden, was mehr Platz für eine geregelte Aufnahme über Resettlement schaffen würde. Er bringt damit die aktuell vorherrschende politische Tendenz im Bereich humanitärer Aufnahmen auf den Punkt, diese nicht wie vom UNHCR charakterisiert als zusätzliches Schutzinstrument zum individuellen Recht auf Asyl zu sehen, sondern letzteres durch den kontrollierten Zuzug Geflüchteter langfristig immer stärker ersetzen zu wollen, was Save Me seit langer Zeit vehement kritisiert.

Um auf Bundesebene den derzeit und künftig Einreisenden sowie Mitarbeitenden von Behörden und Beratungsdiensten in den aufnehmenden Kommunen einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, hat das Bundesinnenministerium ein neues Informationsschreiben an die Landesbehörden versandt, in dem sich u.a. Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, Hinweise zu den medizinischen Informationen sowie zur Identitätsfeststellung finden. In dem Schreiben wird darüber hinaus auch auf die Erteilung des Aufenthaltstitels für drei Jahre, auf die regelmäßige Unzumutbarkeit der Passbeschaffung für Resettlement-Geflüchtete sowie auf die Tatsache hingewiesen, dass die Einreisedokumente aufgenommener Personen variieren können. In Bezug auf die von Mentorengruppen unterstützte Aufnahme von Personen über das Pilotprogramm „Neustart im Team – NesT“ informiert das Schreiben über abweichende Modalitäten gegenüber dem regulären Resettlement-Verfahren (z.B. direkte Abholung eingereister Personen durch die Mentoren aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland und Berücksichtigung des Umstandes bei der Beantragung von SGB II-Leistungen, dass die Kaltmiete für zwei Jahr ab Anmietung durch die Mentoren erfolgt.) Bisher existiert ein derartiges Informationsschreiben des BMI lediglich für Personen, die einen Resettlement-Aufenthalt nach § 23.4 erhalten. Für Personen, die über das Humanitäre Aufnahmeprogramm für syrische Geflüchtete aus der Türkei (§ 23.2) kommen, existiert ein derartiges Schreiben bisher noch nicht, was Save Me zum Anlass nahm, beim BMI nach einem Schreiben für HAP nachzufragen.

Das vollständige BMI-Länderrundschreiben finden Sie hier:

BMI Grundsatzverfahren Resettlement

 

Quellen:

https://www.dw.com/en/eu-breaks-promise-of-safe-passage-for-50000-refugees/a-50803664

https://resettlement.de/aktuelle-aufnahmen

https://de.qantara.de/content/deutschland-bei-fluechtlings-umsiedlung-aus-krisengebieten-in-verzug

https://www.infomigrants.net/en/post/20161/eu-breaks-promise-of-safe-passage-for-50-000-refugees

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11785486-tuerkei-spd-fraktion-tuerkei-fluechtlingspolitik-entgegenkommen

 

Global Resettlement Needs 2020

Nobby G. No Comments

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) veröffentlichte im Juli 2019 einen Bericht mit dem Titel „Global Needs 2020“, der die Wichtigkeit von Resettlement auch für das kommende Jahr in den Fokus stellt. Die weltweit steigende Zahl an Geflüchteten führt dabei wieder zu einer erhöhten internationalen Aufmerksamkeit für das UN-Resettlement-Programm als sichere und legale Alternative für Geflüchtete. Resettlement bedeutet die dauerhafte Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter, die weder in dem Staat, in dem sie Zuflucht gesucht haben dauerhaft eingegliedert werden können, noch in ihren Herkunftsstaat zurückkehren können. Das Resettlement-Programm des UNHCR stellt weltweit damit einen der wichtigsten Mechanismen dar, um Geflüchteten eine Umsiedlung an einen sicheren Zufluchtsort zu gewährleisten.

Der von UNHCR geschätzte Bedarf an Resettlement liegt für das kommende Jahr bei über 1.44 Millionen benötigen Plätzen, was einer Steigerung von fast 20% im Vergleich zum Jahr 2018 bzw. 1% im Vergleich zum Jahr 2019 entspricht. Insgesamt existiert ein Bedarf weltweit in über 60 Ländern, aus langanhaltenden wie akuten Fluchtsituationen. Waren es 2016 noch 35 Staaten, die sich als Aufnahmeländer am Resettlement-Programm beteiligten, beteiligten sich 2019 nur noch 29 Staaten.

Der globale Bedarf an Resettlement-Plätzen für das Jahr 2020 verteilt sich folgendermaßen:

Erneut stellen auch nächstes Jahr zum vierten Mal in Folge syrische Geflüchtete mit 40% des Gesamtbedarfs die Gruppe mit dem höchsten Resettlement-Bedarf dar. Danach folgen mit 14 % Personen aus dem Süd-Sudan sowie der Demokratischen Republik Kongo (11%).

Auf dem afrikanischen Kontinent besteht ein Resettlement-Bedarf in insgesamt 32 Ländern, was im Vergleich zu 2019 einer Steigerung um 6% bespricht. Unter diese fallen vor allem Geflüchtete, die aus Eritrea, Somalia, Zentralafrika und dem Sudan geflohen sind bzw. vom andauernden Konflikt im Süd-Sudan betroffen sind.

Trotz der derzeit großen Anzahl von staatenlosen Geflüchteten aus Myanmar in Bangladesch ging der Resettlement-Bedarf in Asien im Vergleich zum Vorjahr um 4% zurück. Die Gruppe mit dem größten Bedarf sind hier afghanische Staatsangehörige, die im Iran geboren wurden.

In der MENA-Region (Middle East und North Africa) wird ebenfalls ein Rückgang von 8% für 2020 erwartet, wobei syrische Geflüchtete, gefolgt von irakischen Staatsangehörigen den größten Bedarf aufweisen.

Im Gegenzug hierzu wird für den amerikanischen Kontinent eine Steigerung von 22% im Vergleich zum Vorjahr erwartet, was hauptsächlich auf die Zunahme besonders schutzbedürftiger Personen aus Kolumbien, Venezuela, El Salvador, Honduras und Guatemala zurückzuführen ist.

In Europa bleibt der zwischen 2018 und 2019 um 40% gestiegene Bedarf im nächsten Jahr gleich hoch. 420.000 schutzbedürftige Personen befinden sich derzeit in der Türkei wobei 90% von ihnen syrische, 5% afghanische Staatsangehörige und 4% irakische Geflüchtete sind.

Folgende Grafik veranschaulicht die fünf Aufnahmestaaten mit den größten Aufnahmekontingenten von 2003 bis 2018 sowie die zehn Hauptherkunftsländer besonders schutzbedürftiger Personen im selben Zeitraum:

Für das Jahr 2020 hat der UNHCR folgende Schwerpunkte bezogen auf die Aufnahmekontexte festgelegt:

Resettlement soll demnach 2020 vordergündig erfolgen

1) Aus den 15 sogenannten CRRF (Comprehensive Refugee Response Framework) roll-out-Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika, die zusammen einen Bedarf von 386.000 Plätzen aufweisen

2) Aus den 15 Erstzufluchtsländern entlang der zentralen Mittelmeerroute, die am Gesamtbedarf einen Anteil von 23% ausmachen, was einer Steigerung von 4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht

3) In Bezug auf den Syrienkontext aus der Türkei, Jordanien, Irak, Ägypten und dem Libanon im Hinblick auf die Tatsache, dass sich 99% aller syrischen Geflüchteten, die einen Resettlement-Bedarf aufweisen, in diesen fünf Erstzufluchtsländern befinden

Die Schwerpunkte dienen dazu, die internationale Staatengemeinschaft anzuregen, neue Aufnahmeprogramme zu schaffen und Kontingente zu erhöhen und somit auch ein internationales Zeichen der Solidarität und Verantwortungsteilung zu senden.

Überdies forderte UNHCR eine nicht zugewiesene, sog. unallocated Quote einzuführen, mittels derer Resettlement-Plätze in akuten Krisensituationen flexibel genutzt werden können.

Der weltweite Resettlement-Bedarf von 1,44 Millionen benötigten Plätzen zeigt abermals die Diskrepanz zwischen dem Angebot an vorhandenen Plätzen und der um ein Vielfaches höheren Nachfrage seitens der Geflüchteten weltweit. Save Me fordert daher, das deutsche Kontingent an Resettlement-Plätzen langfristig zu erhöhen, um weiteren geflüchteten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in einem sicheren Drittstaat ein eigenes Leben aufzubauen.

Weitere Informationen: https://resettlement.de/wp-content/uploads/UNHCR-RST-Needs-2020.pdf

Stellungnahme zum Evakuierungs-Mechanismus aus Ruanda

Nobby G. No Comments

UNHCR / I. Brandau / 18 May 2006

Im Oktober 2018 reisten 247 Geflüchtete, die über Niger aus Libyen evakuiert wurden, nach Deutschland ein. Die Aufnahme dieser Personen fand im Rahmen des von Deutschland zugesagten Resettlement-Kontingentes von 10.200 Personen für die Jahre 2018/19 statt. 2017 hatte sich Niger bereit erklärt, Geflüchtete aus Libyen aufzunehmen, die dann auch weiter nach Europa und Nordamerika umgesiedelt werden sollten. Dieser Evakuierungs-Mechanismus funktioniert allerdings nicht so wie geplant, da kaum Umverteilungen zwischen 2017 und 2019 stattgefunden haben:  2.911 Personen wurden seitdem aus Libyen nach Niger ausgeflogen und lediglich 1.700 von ihnen wurden in EU-Ländern, den USA oder Kanada aufgenommen.[1] Gleichzeitig sind immer noch mehrere tausend Menschen in offiziellen und inoffiziellen Internierungslagern in Libyen inhaftiert, in denen sie regelmäßig Misshandlungen, Folter und Zwangsarbeit ausgesetzt sind.[2] Zudem hat sich die Situation für Geflüchtete in den Lagern im Sommer 2019 durch den militärischen Konflikt um die libysche Hauptstadt Tripoli noch einmal drastisch verschärft. So wurden zum Beispiel am 3. Juli 2019 mehr als 50 Geflüchtete bei der Bombardierung des Camps Tajoura getötet.[3]

Da sich die Situation von Geflüchteten in Libyen weiter verschlechtert und die Evakuierung nach Niger nur schleppend umgesetzt wird, weil die Menschen von dort aus nicht weiterverteilt werden, sollen nun Evakuierungen nach Ruanda stattfinden. Ruanda hatte sich bereits im November 2017 dazu bereit erklärt, Geflüchtete aus Libyen aufzunehmen. Nun gibt es dazu eine Absichtserklärung zwischen der ruandischen Regierung, der Afrikanischen Union und dem UNHCR. Das Evakuierungsprogramm soll durch die EU kofinanziert werden. Zunächst sollen dabei 500 Geflüchtete von Libyen nach Ruanda evakuiert werden. Eine Ausweitung auf bis zu 30.000 Personen ist denkbar.[4] Im September 2019 sind die ersten 66 Personen in Ruanda angekommen, weitere 123 Personen im Oktober.[5] Zunächst ist es natürlich begrüßenswert, dass weitere Evakuierungsmechanismen umgesetzt werden, um Menschen aus den libyschen Internierungslagern zu befreien. Andererseits ist es kritisch zu bewerten, dass diese Menschen in ein Land gebracht werden, wo bereits 150.000 Geflüchtete in prekären Verhältnissen leben und staatlicher Gewalt ausgesetzt sind. So wurden beispielsweise in Ruanda im Jahr 2018 bei einem Protest gegen Lebensmittelkürzungen elf Geflüchtete erschossen.[6] Zudem ist unklar, welche Perspektiven die Menschen, die aus Libyen evakuiert wurden, in Ruanda tatsächlich haben werden. Sie erhalten zunächst den Status von Asylsuchenden und als weitere dauerhafte Lösungen nennt der UNHCR alles von Resettlement über Integration in Ruanda bis zu freiwillige Rückkehr in sichere Herkunftsländer – was letztlich bedeutet, dass es vollkommen unklar ist, was die Menschen in Ruanda tatsächlich erwartet.

Die Ko-Finanzierung des Ruanda-Evakuierungsmechanismus durch die EU reiht sich ein in die von der EU verfolgte Politik der Auslagerung von Grenz- und Migrationskontrolle. Dabei scheut sich die EU auch nicht davor, Abkommen mit autoritären Regimen oder Staaten mit fragwürdiger Menschenrechtslage zu schließen, um die Migration nach Europa zu reduzieren. Im Fall von Libyen zeigt sich die scheinheilige und menschenverachtende Abschottungspolitik der EU besonders deutlich: einerseits klagt die EU die menschenverachtenden Zustände in den libyschen Internierungslagern an und kritisiert, dass die libysche Regierung davon profitiert, andererseits finanziert die EU selbst die entsprechenden Akteure, wie zum Beispiel die sogenannte libysche Küstenwache. Eben diese hält Menschen davon ab, über den Seeweg nach Europa zu kommen und schickt sie, nachdem sie auf dem Meer aufgegriffen wurden, wieder zurück in die Internierungslager.

In diesem Zusammenhang ist auch zu kritisieren, dass sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene zunehmend humanitäre Aufnahmeprogramme nicht nur zum Zweck der Migrationskontrolle instrumentalisiert werden, sondern auch immer wieder gegen das individuelle Recht auf Asyl ausgespielt werden. So äußerte vor kurzem Armin Schuster (CDU), wenn man „irreguläre Migration durch lageangepasste, kurzzeitige und flexible Grenzkontrollen an allen deutschen Grenzen deutlich reduzieren“ würde, bliebe „uns mehr Spielraum für die humanitäre Aufnahme im Rahmen des Resettlement“.[7] Dies verkennt jedoch, dass aktuell nur für 0.3 % der Flüchtenden weltweit ein Resettlement-Platz zur Verfügung steht, was wiederum damit zusammenhängt, dass Staaten freiwillig entscheiden können, ob sie am Resettlement-Programm der Vereinten Nationen teilnehmen wollen.[8] Aus diesem Grund ist auch nicht zu erwarten, dass sich die Aufnahmekontingente in nächster Zeit so bedeutend erhöhen werden, dass sie nur annähernd dem tatsächlichen Bedarf entsprechen würden. Diesem freiwilligen Bereitstellen von Resettlement-Plätzen steht das individuelle Recht auf Asyl gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention gegenüber. In Anbetracht dessen ist es vollkommen inakzeptabel, den Mechanismus, der es einer kleinen Gruppe von Geflüchteten ermöglicht, über humanitäre Aufnahmeprogramme Schutz zu finden, dafür zu nutzen, um nicht-staatlich organisierte, individuelle Fluchtbewegungen zu kriminalisieren.

[1] https://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/70779.pdf

[2] https://foreignpolicy.com/2019/10/10/libya-migrants-un-iom-refugees-die-detention-center-civil-war/

[3] https://theglobepost.com/2019/07/24/libya-eu-migration-policy/

[4]  https://ffm-online.org/die-option-ruanda/

[5] https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ruanda-nimmt-fluechtlinge-aus-libyen-auf-16431489.html

[6] https://ffm-online.org/die-option-ruanda/

[7] https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11785486-tuerkei-spd-fraktion-tuerkei-fluechtlingspolitik-entgegenkommen

[8] https://blog.fluchtforschung.net/versprechen-gegeben-versprechen-gebrochen-resettlement-zahlen-seit-2016-mehr-als-halbiert/

 

Projekt „Link it“ – Videos für neu eingereiste Schutzberechtigte

Nobby G. No Comments

In den ersten zwei Wochen nach ihrer Ankunft sind die Geflüchteten, die über Humanitäre Aufnahmeprogramme nach Deutschland kommen, in der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland untergebracht, bevor sie gemäß des Königssteiner Schlüssels weiter in die einzelnen Bundesländer reisen. In Friedland werden einerseits gezielt Austausch- bzw. Informationstreffen mit bereits in Deutschland lebenden Resettlement-Geflüchteten durchgeführt, um den Neuankömmlingen Ängste und Unsicherheiten zu nehmen und Erwartungen an das Leben in Deutschland anzugleichen, andererseits erhalten die Geflüchteten erste Betreuung und Beratung durch die in Friedland ansässigen Wohlfahrtsverbände Caritas und Innere Mission.

Die Caritas Friedland beteiligte sich zusammen mit der IOM (International Organisation for Migration), und der ICMC (International Catholic Migration Commission) von Januar 2018 bis Juni 2019 an einem transnationalen Projekt im Bereich Resettlement und Humanitäre Aufnahme, dessen Ziel es war, Geflüchtete vor ihrer Ausreise aus dem Transitland besser über erste Schritte nach Ankunft in den Kommunen zu informieren. Hierfür wurden zwei Informationsvideos sowie eine Checkliste auf Deutsch, Englisch und Arabisch erstellt, in denen Geflüchtete selbst von ihren Erfahrungen berichten, hilfreiche Tipps geben und die Zuständigkeiten verschiedener Behörden, die in der Anfangszeit für die Geflüchteten von Bedeutung sind, erläutert. Ziel ist es damit die Ankunft in den Kommunen zu erleichtern und dazu beizutragen, seitens der Geflüchteten realistische Erwartungen in Bezug auf ihr neues Umfeld zu entwickeln.

Die Videos wie die Checklisten finden sich unter folgendem Link: https://resettlement.de/videos/

Weitere Informationen zum Projekt „Link it“ hier:

https://resettlement.de/wp-content/uploads/1_IOM-LINK-IT-Leaflet.pdf

http://resettlement.eu/page/link-it-project

https://www.iom.int/news/new-iom-project-boosts-integration-syrian-refugees-europe

Patenbericht: „Ich wollte meinem Leben mehr Sinn geben und nun sind Biniam und ich ein Team!“

Nobby G. No Comments

Nach einer beruflichen Veränderung hatte ich endlich Zeit und auch Energie, mich einer ehrenamtlichen Aufgabe zu widmen. Nach kurzer Recherche im Internet bin ich auf ‚save me‘ aufmerksam geworden und war sofort vom Konzept überzeugt. Seit Januar 2019 betreue ich nun Biniam, 27 Jahre aus Eritrea und wir sind mittlerweile zu einem echten Team zusammengewachsen.

In erster Linie geht es natürlich darum, mit Biniam Deutsch zu lernen. Aber auch ihm das Gefühl zu geben, er ist hier willkommen und nicht alleine. So unterstütze ich ihn so gut es geht bei allen bürokratischen Hürden. Das fängt bei einfachen Themen wie Fragen zu Rechnungen an und geht bis zur Geduldsprobe der Wohnungssuche. Tolle Hilfe bekommen wir auch von ‚save me‘, wenn es um Anträge bei Behörden geht – da kenne auch ich mich nicht aus.

Außerdem unternehmen wir ganz viel. Wir erkunden München aus allen Perspektiven. Wir feiern alle möglichen Feste zusammen, besuchen Ausstellungen, gehen quer durch München spazieren, erkunden die Umgebung und probieren auch mal kulinarische Köstlichkeiten aus beiden Welten. Ich bin der Meinung, dass dadurch die besten Gesprächsthemen entstehen und wir nicht nur das Erlernte Sprachwissen zur Anwendung bringen, sondern auch gegenseitig unser Weltbild besser verstehen. So entstehen Fragen, auf die wir sicher nie gekommen wären – und auch viele fast schon komische Situationen. Auf alle Fälle lachen wir viel zusammen. Ich lerne mit jedem Treffen viel Neues und so tasten wir uns gegenseitig an unsere Vorstellungen und Werte heran. Denn nur durch Kommunikation und ein Miteinander, ist meines Erachtens ein dauerhaftes Eingewöhnen möglich. Mit viel Respekt und gegenseitiger Achtung unabhängig von Religion und Herkunft.

Ich bin jedenfalls unheimlich stolz auf Biniam. Er ist ein kluger, wissbegieriger, neugieriger junger Mann, der für seine Zukunft kämpft, um für sich und seine Frau ein Leben mit Perspektive und Freiheit aufzubauen. Etwas, was für viele von uns selbstverständlich ist. Ich bin sehr froh, dass ich ihn bei diesem Lebensweg in Form einer Patenschaft begleiten darf und Biniam bereits jetzt ein fester Bestandteil meiner Familie ist. Mich haut es jedes Mal um, wenn ich seine Fortschritte miterlebe. Anfangs war er sehr schüchtern und nun wächst sein Selbstbewusstsein mit jedem Tag. Ich kann nur hoffen, dass all die schönen Erlebnisse und Erfahrungen hier, die Erinnerungen an seinen langen und traurigen Fluchtweg ein wenig überdecken und er hier eine neue Heimat findet. Das wäre das schönste Geschenk überhaupt.

Biniam: „Also was mir wichtig ist an der Patenschaft mit Katharina: erstens habe ich mich dadurch wie Zuhause gefühlt da sie hilfsbereit und immer für mich da ist. Bin sehr zufrieden. Vor allem das Lernen an verschiedenen Plätzen hat mich viel geholfen, habe dadurch auch die Stadt München besser kennengelernt.“

Fortbildungen des Münchner Flüchtlingsrates im Herbst 2019

Nobby G. No Comments

  • Widerruf und Aufenthaltssicherung (Fortbildung)                                                                        
  •  Das BAMF leitet zurzeit zahlreiche Widerrufverfahren ein. Wie lässt sich also der Aufenthalt dauerhaft sichern?
  • Oktober um 18:30 – 20:30, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)
  • Facebook-Veranstaltung https://www.facebook.com/events/639518719858482/

 

  • Einführung ins Asyl- und Aufenthaltsrecht (Fortbildung)
  • In dieser Einführungsveranstaltung informiert die Rechtsanwältin Nowack über die wichtigsten Aspekte des Asyl – und Aufenthaltsrecht. Die Fortbildung ist besonders geeignet für Neueinsteiger*innen, aber auch für all jene die ihr Wissen auffrischen möchten.
  • Oktober um 18:30 – 20:30, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)
  • Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/343696646509737/

 

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche (Vortrag)
  • An diesem Informationsabend erfahren Sie, wie Sie die Wohnungssuchenden ehrenamtlich am besten unterstützen können.
  • Oktober um 18:30 – 20:30, Ort: Jugendinformationszentrum (Sendlingerstraße 7)
  • Facebook-Veranstaltung https://www.facebook.com/events/382244322432339/

 

  • Wie soll das alles weitergehen? (Fachtag)
  • Wir schauen in eine erschreckende Zukunft: Die neuen Migrationsgesetze werden dazu führen, dass ein Großteil der Geflüchteten und auch derer, die hier schon lange Leben, täglich schikaniert und unter Druck gesetzt werden. Aufenthaltsperspektiven für jene ohne Anerkennung vom BAMF werden systematisch untergraben. Wie soll das alles weitergehen? Der Fachtag beschäftigt sich mit den neuen Gesetzten und Möglichkeiten in dieser schwierigen Zeit Geflüchtete zu unterstützen.
  • Die Teilnahmegebühr beträgt 20€ für Kursmaterial & Verpflegung.
  • Oktober um 9:00 – 16:00, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)

 

  • Klagevorbereitung (Fortbildung)                                                             
  • Für die meisten Geflüchteten, die eine Ablehnung vom BAMF erhalten haben, steht der Gerichtstermin demnächst bevor. Hier ist es besonders wichtig gut vorbereitet zu sein und sich nicht in Widersprüche zu verlieren. Dies und alles Weitere was im Klageverfahren zu beachten ist erfahren die Teilnehmenden in dieser Fortbildung.
  • November um 18:30 – 20:30, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)
  • Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2318408481714773/

 

  • Argumentationstraining gegen Rechts
  • Der Rechtsruck in der Gesellschaft ist spätestens seit den Erfolgen der AFD nicht mehr zu verneinen. Immer mehr muss man sich mit rechtspopulistischen Äußerungen auseinandersetzen und oft ist das eine unangenehme Situation, in der die Wenigsten absolut selbstsicher auftreten können. In diesem Workshop werden Argumentationsstrategien gegen Rechtspopulismus vorgestellt und in einer Gruppe von max. 20 Personen in entspannter Atmosphäre ausprobiert.
  • 18. November 18:30 – 21:00, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)
  • Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2612486655469469/

 

  • Geflüchtete in Arbeit und Ausbildung (Fortbildung)
  • Diese Fortbildung konzentriert sich auf den rechtlichen und praktischen Zugang zu Ausbildung und Arbeit. Einblicke gibt es auch in die kommenden Gesetzesänderungen.
  • 25. November 18:30 – 20:30, Ort: Bellevue di Monaco (Müllerstraße 2)
  • Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/740733076373202/

 

  • Passbeschaffung (Fortbildung)
  • Grundsätzlich besteht in Deutschland Passpflicht, doch nicht immer ist die Besorgung eines Nationalpasses für Geflüchtete zumutbar oder möglich. Über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Passbeschaffung spricht Rechtsanwältin Nowack an diesem Abend.
  • 18. Dezember, 18:30-20:30, Ort: Bellevue di Monaco
  • Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2472470932998069/

 

Der Münchner Flüchtlingsrat bittet um rechtzeitige Anmeldung unter: info@muenchner-fluechtlingsrat.de. Für Hauptamtliche beträgt die Teilnahmegebühr 20€, für Ehrenamtliche sind alle Fortbildungen kostenlos.

Pat*innen für Geflüchtete gesucht – Neue Infoworkshops im November

Nobby G. No Comments

Geflüchtete Menschen sehen sich nach ihrer Ankunft in Deutschland vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Diese reichen vom Erlernen der deutschen Sprache über Fragen rund um Asyl und Aufenthalt bis hin zu Zugang zu Ausbildung und Arbeit. All dies gilt es zudem in einer zunächst fremden und neuen Umgebung mit kulturellen Besonderheiten zu meistern.

Wir möchten Geflüchteten daher eine Hilfestellung bieten, um sie dabei zu unterstützen, hier in München anzukommen. Daher stellt Save Me seit 2008 Geflüchteten ehrenamtliche Münchnerinnen und Münchner zur Seite, die ihnen je nach Bedarf bei verschiedensten Belangen (wie z.B. Wohnungssuche, Deutsch lernen, Hausaufgabenbetreuung, Behördengänge, Verstehen von behördlichen Schreiben, Ausbildungsplatzsuche, Freizeitgestaltung etc.) helfen.

Die Patenschaften zwischen Geflüchteten und Mitbürgern bauen Vorurteile ab, fördern den interkulturellen Austausch, erleichtern den Geflüchteten den Alltag und sind eine Bereicherung für beide Seiten. Indem sie zu einem gegenseitigen Verständnis beitragen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, entfalten sie auch eine gesellschaftliche Wirkung über die jeweilige Patenschaft hinaus.

 

Detaillierte Informationen zu unserem Patenprogramm finden Sie auch unter folgendem Link: www.save-me-muenchen.de/patenschaften

Eine Auswahl verschiedener Patenberichte finden Sie unter folgendem Link: www.save-me-muenchen.de/de/patenberichte/

 

Sie haben Interesse an einer Patenschaft?

Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an ehrenamt@save-me-muenchen.de Vielleicht finden sich ja auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Ehrenamtliche, die Interesse an einer Patenschaft für Geflüchtete haben?

Zur Übernahme einer Patenschaft setzen wir die Teilnahme an zwei vorbereitenden Infoabenden voraus, die wir zusammen mit dem Projekt „Gemeinsam aktiv“ des Münchner Flüchtlingsrates, veranstalten:

 

Aktuelle Workshop-Termine im November 2019:

  • Di, 05.11.19: Infoabend Teil I (Goethestraße 53) – Informationen über Patenschaften und die verschiedenen Engagement-Möglichkeiten beim Münchner Flüchtlingsrat
  • Di, 12.11.19: Infoabend Teil II (Goethestraße 53) – Basiswissen Asyl und Resettlement

 

Die Workshops finden jeweils um 18:30 Uhr im Internationalen Beratungszentrum in der Goethestraße 53 statt und dauern ca. 2 Stunden. Der Raum wird per Aushang bekannt gegeben.

Anmeldungen entweder direkt unter ehrenamt@save-me-muenchen.de  oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage (www.save-me-muenchen.de/patenschaften)

 

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!