Allgemein

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2018: Neue Patenworkshops im September

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Engagement macht stark! Unter diesem Motto findet von 14. Bis 23. September erneut die bundesweite Woche bürgerschaftlichen Engagements statt. Diesjährige Schwerpunkt-Themen sind „Engagement in ländlichen Räumen“, „Digitales Engagement“ sowie „Zivilgesellschaft in Europa“.

Wir freuen uns mit unserem Patenprogramm Teil der Initiative zu sein und diesen Herbst im Rahmen der Engagement-Woche wieder eine neue Workshop-Reihe zur Übernahme von Patenschaften für Geflüchtete anzubieten. Nach wie vor erreichen uns viele Anfragen Geflüchteter, die sich ehrenamtliche Paten für verschiedene Belange wünschen.

Sie haben Interesse an einer Patenschaft?

Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an ehrenamt@save-me-muenchen.de und wir senden Ihnen detaillierte Informationen zu. Vielleicht finden sich ja auch in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis Ehrenamtliche, die Interesse an einer Patenschaft für Geflüchtete haben?

Hier die aktuellen Workshop-Termine im September:

  • Di, 18.09. – 18.30 Uhr: Gegenseitiges Kennenlernen. Was macht Save Me? Wie sieht eine Patenschaft aus?

(Im Engagementkalender der Woche bürgerschaftlichen Engagements: www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/detail/patenschaften-fuer-gefluechtete-einfuehrungsworkshop/)

  • Do, 20.09. – 18.30 Uhr: Flucht nach Deutschland, Verfahren und rechtliche Grundlagen

(Im Engagementkalender der Woche bürgerschaftlichen Engagements: www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/detail/patenschaften-fuer-gefluechtete-zweiter-workshop/)

  • Di, 25.09. – 18.30 Uhr: Integration?! Wie ich als Pate dabei unterstützen kann

 

Die Workshops finden im Internationalen Beratungszentrum in der Goethestraße 53 statt und dauern ca. 1,5 Stunden. Der Raum wird per Aushang bekannt gegeben. Anmeldungen entweder direkt unter ehrenamt@save-me-muenchen.de oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage (www.save-me-muenchen.de/patenschaften)

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Ausführliche Informationen zu unserem Patenprogramm finden Sie auch unter: www.save-me-muenchen.de/patenschaften

 

Patenstammtisch

Um das Kennenlernen und den Austausch der Paten untereinander zu fördern veranstalten wir diesen Herbst auch wieder einen Patenstammtisch, zu dem angehende und aktive Paten sowie Schützlinge herzlich eingeladen sind.

In Kürze werden wir über unseren Verteiler den neuen Termin und Treffpunkt für unseren Patenstammtisch im Herbst bekannt geben.

Bundesweite Resettlement-Fachtagung in Berlin 2018

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Die jährlich stattfindende bundesweite Resettlement-Fachtagung bietet Raum einen politischen sowie rechtlichen Blick auf die Zusammenhänge globaler, europäischer und nationaler Ebene in Bezug auf legale Zugangswege zu werfen und praktische Herausforderungen im Aufnahmeprozess zu thematisieren.

Die diesjährige Fachtagung findet dieses Mal vom 27.-28. September in Berlin unter dem Thema „Das internationale Schutzsystem vor großen Herausforderungen: Resettlement als Teil der globalen, europäischen und nationalen Flüchtlingspolitik“ statt. Anwesend sind unter anderem Fachleute aus den zuständigen Ministerien, dem BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, lokalen Behörden, Verbänden, Kirchen, Flüchtlingsorganisationen und Migrationsfachdiensten, um gemeinsam relevante Aspekte und Fragen zu diskutieren. Organisiert wird die Konferenz dieses Jahr von UNHCR in Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland.

Schwerpunkte der am Nachmittag stattfindenden Fachforen liegen dieses Jahr auf den neusten Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Auswirkungen auf Deutschland sowie auf sog. Community Sponsorship Programmen und den Herausforderungen und Chancen einer Umsetzung derartiger Programme in Deutschland. Darüber hinaus wird sich ein Fachforum mit dem Thema „Integration von Resettlement-Flüchtlingen: Von der Ankunft in Friedland bis zur Einbürgerung“ beschäftigen. Darin wird Save Me einen Einblick in die Abläufe und Aufnahmestrukturen in München liefern.

Das gesamte Programm der diesjährigen Fachtagung finden Sie unter folgendem Link: https://resettlement.de/wp-content/uploads/flyer_fachtagung_resettlement.pdf

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der diesjährigen Fachtagung werden wir im Nachgang auf unserer Webseite veröffentlichen.

Humanitäre Aufnahme aktuell: Ausländerbehörde erteilt rechtmäßigen Aufenthalt

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In der Vergangenheit erhielten Klienten von Save Me, die über das Humanitäre Aufnahmeprogramm nach München einreisten, immer wieder Aufenthaltstitel unterschiedlicher Dauer (ein bis drei Jahre), obwohl die gleichen Voraussetzungen vorlagen. Laut Aufnahmeanordnung ist ihnen jedoch ein Aufenthaltstitel nach § 23.2 für drei Jahre zu erteilen. Auf Nachfragen von Klienten in der Ausländerbehörde wurden ursprünglich und fälschlicherweise auf ein Jahr ausgestellte Aufenthaltstitel in Einzelfällen – abhängig vom zuständigen Sachbearbeiter – auf drei Jahre korrigiert. Save Me setzte sich daraufhin verstärkt für die Einführung einer einheitlichen Verfahrensweise ein.

Es ist erfreulich, dass die Ausländerbehörde, als Ergebnis unserer Bemühungen, das Verfahren bei Personen, die ohne gültigen Pass einreisen, nun angepasst hat und die Gültigkeit bei der Ersterteilung auf drei Jahre angehoben wird. Diese Personengruppe erhält somit ihren rechtmäßigen Aufenthalt.

Bei Personen mit gültigem Nationalpass, der vor den zu erteilenden drei Jahren abläuft, bleibt die Erteilungsdauer dagegen an die Passgültigkeit gebunden.

Adäquate Betreuung? – Aufnahmestrukturen bayernweit

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Save Me ist neben der LHM und der Initiativgruppe Teil des Resettlement-Netzwerks in München und dient als Beratungs- wie Anlaufstelle für Geflüchtete aus Aufnahmeprogrammen. In der Vergangenheit mussten wir leider immer wieder feststellen, dass Geflüchtete aus genannten Programmen, die nicht an das Münchner Resettlement-Netzwerk angebunden sind, sondern ländlichen Gebieten in Bayern zugewiesen werden, keine adäquate Beratung erhalten, was beispielsweise zur Ausstellung falscher Aufenthaltstitel führte. Vor dem Hintergrund des erhöhten Aufnahmekontingents Deutschlands ist insbesondere in kleineren Kommunen eine professionelle Betreuung sehr wichtig.

Bereits 2016 führte Save Me ein bayernweites Assessment (siehe: bit.ly/2OEtCBM) durch, dem erste Hinweise auf lückenhafte Aufnahme- sowie Betreuungsstrukturen zu entnehmen waren. Einige Save Me bekannte Einzelfälle, bei denen die Zuständigkeit der Regierung von Oberbayern oblag, bekräftigen die Ergebnisse des Assessments und lassen den Schluss zu, dass diese auch auf künftige Einreisen in kleinere Kommunen nach Bayern übertragbar sind.

In diesem Zusammenhang stellte Save Me im Juli 2018 zunächst eine offizielle Anfrage an die Regierung, um in Erfahrung zu bringen, an welchen Standorten die Regierung Personen aus dem Humanitären Aufnahmeprogramm unterbringt und inwieweit aus Regierungssicht eine dieser speziellen Gruppe an Geflüchteten entsprechende Betreuung vor Ort vorhanden ist.

Auf unsere Anfrage erhielten wir von der Regierung von Oberbayern die Antwort, dass auf den Regierungsbezirk Oberbayern im Schnitt 28 Personen (von monatlich bis zu 500 Personen aus der Humanitären Aufnahme) fallen, monatliche Aufnahmen derzeit jedoch bei etwas 10-15 Personen liegen. Bisher wurden Personen an verschiedenen Standorten in Bayern in Übergangswohnheimen der Regierung untergebracht. Zusätzlich wurden weitere Personen über die Landeshauptstadt München untergebracht bzw. haben ohne vorübergehende Unterbringung privaten Wohnraum bezogen. In den Übergangswohnheimen selbst sind nur Mitarbeiter der Regierung von Oberbayern anwesend, diese sind jedoch vordergründig für Verwaltungsangelegenheiten zuständig, sodass für genannte Flüchtlingsgruppen keine adäquaten Betreuungsstrukturen vor Ort sind. Darüber hinaus wurde uns auch telefonisch von der Regierung von Oberbayern bestätigt, dass in den Übergangswohnheimen der Regierung keine spezielle Beratung bzw. Betreuung für Personengruppen aus dem Humanitären Aufnahmeprogramm ansässig ist.

Um Geflüchteten aus Aufnahmeprogrammen (auch vor dem Hintergrund des gestiegenen Aufnahmekontingents für die Jahre 2018/19) auch in kleineren Kommunen/Gemeinden eine adäquate Betreuung zu gewährleisten entwickelte Save Me daraufhin einen ausführlichen Konzeptvorschlag zur Vorlage bei der Regierung. Das Konzept gliedert sich dabei in folgenden dreistufigen Prozess:

1) Ankunfts- und Einreisephase,

2) Die ersten Wochen nach Ankunft/ Anträge und

3) Das tatsächliche Ankommen/ Alltag

Das Konzept liefert konkrete Handlungsmaßnahmen und Herangehensweisen, die auch Sicht von Save Me, für die drei genannten Phasen implementiert werden können.

Wir hoffen mit dem ausgearbeiteten Konzeptvorschlag in Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberbayern langfristig adäquate Betreuungsstrukturen für diese besonders schutzbedürftige Personengruppe auch in ländlichen Kommunen aufbauen zu können.

Denn klar ist: Die Versorgung der Geflüchteten sollte auf keinen Fall dem Zufall und den vor Ort gegebenen Bedingungen überlassen werden. Darüber hinaus darf die Aufnahme von Personen aus diesen Programmen nicht mit der Einreise nach Deutschland als beendet betrachtet werden. Neben der Erhaltung der Kontingente muss der Fokus verstärkt auf die Ankunft und das Leben in den einzelnen Kommunen gelegt werden, die Ausgangspunkt und damit maßgeblich für eine erfolgreiche Integration der Menschen sind.

Eine Antwort der Regierung auf den von Save Me vorgestellten Konzeptvorschlag steht bisher noch aus.

Save Me unterstützen

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Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit!

Auch Save Me ist im Rahmen seiner Arbeit auf Spendengelder angewiesen, um Geflüchtete dauerhaft und adäquat zu betreuen und auch in Zukunft neu in München ankommende Resettlement-Geflüchtete von Anfang an so gut wie möglich zu versorgen. Aber auch der Druck von Infobroschüren, Flyern, Postkarten usw. ist nicht umsonst, weshalb wir uns auch über Spenden für unsere Öffentlichkeitsarbeit freuen.

Viele von Ihnen, die mit Save Me in Kontakt waren oder sind oder eine Patenschaft übernommen haben, haben unsere Projektmitarbeiterin Salome Fritz kennengelernt, die die Stelle der Ehrenamtskoordinatorin innehat. Die Finanzierung dieser Stelle geht noch auf eine Großspende aus dem Jahr 2015 zurück, die 2019 nun aufgebraucht sein wird. Wir versuchen daher aktuell dringend Fördergelder für den Erhalt der Stelle der Ehrenamtskoordination auch im Jahr 2019 aufzutreiben und sind für jegliche Tipps, Anregungen oder nützliche Kontakte in Bezug auf eine Stellenfinanzierung sehr dankbar! Darüber hinaus freuen wir uns über jede Ihrer kleinen und großen Spenden!

 

Spendenkonto:

Münchner Flüchtlingsrat e.V.
Stichwort: Save Me
Stadtsparkasse München
IBAN: DE22701500000000314344
BIC: SSKMDEMM
Ktnr: 314 344
BLZ: 701 500 00
Verwendungszweck: Hilfe für Flüchtlinge, Öffentlichkeitsarbeit, Begegnungsprojekte oder Sonstiges

Alternativ kommen Sie hier direkt zu unserem Online-Spendenformular.

 

Ob als einmalige Spende oder im Rahmen einer Fördermitgliedschaft – Ihre Unterstützung lohnt sich! Vielen Dank!

Bundesweite Resettlement-Fachtagung in Berlin 2018

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Die jährlich stattfindende bundesweite Resettlement-Fachtagung bietet Raum einen politischen sowie rechtlichen Blick auf die Zusammenhänge globaler, europäischer und nationaler Ebene in Bezug auf legale Zugangswege zu werfen und praktische Herausforderungen im Aufnahmeprozess zu thematisieren.

Die diesjährige Fachtagung findet dieses Mal vom 27.-28. September in Berlin unter dem Thema „Das internationale Schutzsystem vor großen Herausforderungen: Resettlement als Teil der globalen, europäischen und nationalen Flüchtlingspolitik“ statt. Anwesend sind unter anderem Fachleute aus den zuständigen Ministerien, dem BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, lokalen Behörden, Verbänden, Kirchen, Flüchtlingsorganisationen und Migrationsfachdiensten, um gemeinsam relevante Aspekte und Fragen zu diskutieren. Organisiert wird die Konferenz dieses Jahr von UNHCR in Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland.

Schwerpunkte der am Nachmittag stattfindenden Fachforen liegen dieses Jahr auf den neusten Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Auswirkungen auf Deutschland sowie auf sog. Community Sponsorship Programmen und den Herausforderungen und Chancen einer Umsetzung derartiger Programme in Deutschland. Darüber hinaus wird sich ein Fachforum mit dem Thema „Integration von Resettlement-Flüchtlingen: Von der Ankunft in Friedland bis zur Einbürgerung“ beschäftigen. Darin wird Save Me einen Einblick in die Abläufe und Aufnahmestrukturen in München liefern.

Das gesamte Programm der diesjährigen Fachtagung finden Sie unter folgendem Link: https://resettlement.de/wp-content/uploads/flyer_fachtagung_resettlement.pdf

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der diesjährigen Fachtagung werden wir im Nachgang auf unserer Webseite veröffentlichen.

Engagement-Woche 2018: Neue Patenworkshops im September

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Engagement macht stark! Unter diesem Motto findet von 14. Bis 23. September erneut die bundesweite Woche bürgerschaftlichen Engagements statt. Diesjährige Schwerpunkt-Themen sind „Engagement in ländlichen Räumen“, „Digitales Engagement“ sowie „Zivilgesellschaft in Europa“.

Wir freuen uns mit unserem Patenprogramm Teil der Initiative zu sein und diesen Herbst im Rahmen der Engagement-Woche wieder eine neue Workshop-Reihe zur Übernahme von Patenschaften für Geflüchtete anzubieten. Nach wie vor erreichen uns viele Anfragen Geflüchteter, die sich ehrenamtliche Paten für verschiedene Belange wünschen.

Sie haben Interesse an einer Patenschaft?

Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an ehrenamt@save-me-muenchen.de und wir senden Ihnen detaillierte Informationen zu. Vielleicht finden sich ja auch in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis Ehrenamtliche, die Interesse an einer Patenschaft für Geflüchtete haben?

Hier die aktuellen Workshop-Termine im September:

  • Di, 18.09. – 18.30 Uhr: Gegenseitiges Kennenlernen. Was macht Save Me? Wie sieht eine Patenschaft aus?

(Im Engagementkalender der Woche bürgerschaftlichen Engagements: www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/detail/patenschaften-fuer-gefluechtete-einfuehrungsworkshop/)

  • Do, 20.09. – 18.30 Uhr: Flucht nach Deutschland, Verfahren und rechtliche Grundlagen

(Im Engagementkalender der Woche bürgerschaftlichen Engagements: www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/detail/patenschaften-fuer-gefluechtete-zweiter-workshop/)

  • Di, 25.09. – 18.30 Uhr: Integration?! Wie ich als Pate dabei unterstützen kann

 

Die Workshops finden im Internationalen Beratungszentrum in der Goethestraße 53 statt und dauern ca. 1,5 Stunden. Der Raum wird per Aushang bekannt gegeben. Anmeldungen entweder direkt unter ehrenamt@save-me-muenchen.de oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage (www.save-me-muenchen.de/patenschaften)

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Ausführliche Informationen zu unserem Patenprogramm finden Sie auch unter: www.save-me-muenchen.de/patenschaften

 

Patenstammtisch

Um das Kennenlernen und den Austausch der Paten untereinander zu fördern veranstalten wir diesen Herbst auch wieder einen Patenstammtisch, zu dem angehende und aktive Paten sowie Schützlinge herzlich eingeladen sind.

In Kürze werden wir über unseren Verteiler den neuen Termin und Treffpunkt für unseren Patenstammtisch im Herbst bekannt geben.

Save Me-Fortbildungen im Herbst 2018

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1. HUMANITÄRE AUFNAHME AUS DER TÜRKEI

Was ist das aktuelle Humanitäre Aufnahmeprogramm aus der Türkei? Wie ist der Ablauf? Welche Akteure sind beteiligt?

Mit der Aufnahmeordnung vom 29.12.2017 hat das Bundesinnenministerium entschieden, das Humanitäre Aufnahmeprogramm für syrische Geflüchtete aus der Türkei weiter fortzusetzen wonach bis zu 500 Personen monatlich aus der Türkei nach Deutschland einreisen können.

In dieser Fortbildung möchten wir Teilnehmenden einen Einblick in den Ablauf und die beteiligten Akteure des Humanitären Aufnahmeprogramm geben und Fragen diesbezüglich klären. Neben Save Me wird Vanessa van Zehnder von der Caritas als Referentin anwesend sein.

Hinweis: Es handelt sich hierbei um eine reine Informationsveranstaltung, in der nicht thematisiert wird, wie Einzelfälle in das Programm aufgenommen werden können, da hierauf aus Deutschland keinerlei Einfluss genommen werden kann.

  • Wann: 25.10.2018, 18.30 Uhr
  • Wo: Internationales Beratungszentrum der LHM (Goethestraße 53, 80336 München), der Raum wird per Aushang an der Eingangstür bekannt gegeben
  • Dauer: ca. zwei Stunden
  • Zielgruppen: SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen in Beratungsstellen, ehrenamtlich Aktive in der Arbeit mit Geflüchteten
  • Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum über ehrenamt@save-me-muenchen.de

 

2. LEGALE ZUGANGSWEGE – AUFNAHME IN DER KOMMUNE

Welche legalen Zugangswege gibt es und welche aktuellen Entwicklungen sind derzeit zu verzeichnen? Was passiert nach der Ankunft in Deutschland am Beispiel von München?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir in unserer Fortbildung „Legale Zugangswege – Aufnahme in der Kommune“ am nachgehen. Neben Geflüchteten, die als Asylsuchende nach Deutschland einreisen, kommen auch Geflüchtete auf legalem und sicherem Wege über verschiedene Aufnahmeprogramme (Resettlement oder Humanitäre Aufnahme) hier an. Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden einen Überblick über legale Zugangswege für Geflüchtete nach Deutschland zu geben. Die Fortbildung klärt über die rechtlichen Grundlagen und die rechtlichen Ansprüche auf, die mit den unterschiedlichen Aufenthaltstiteln verbunden sind. Darüber hinaus soll ein Einblick gegeben werden, wie Aufnahmestrukturen in der Kommune am Beispiel von München aussehen, wo Stärken und zugleich aktuelle Herausforderungen liegen.

Hinweis: Es handelt sich hierbei um eine reine Informationsveranstaltung, in der nicht thematisiert wird, wie Einzelfälle in das Programm aufgenommen werden können, da hierauf aus Deutschland keinerlei Einfluss genommen werden kann.

  • Wann: 15.11.2018, 18.30 Uhr
  • Wo: Internationales Beratungszentrum der LHM (Goethestraße 53, 80336 München), der Raum wird per Aushang an der Eingangstür bekannt gegeben
  • Dauer: ca. zwei Stunden
  • Zielgruppen: SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen in Beratungsstellen, ehrenamtlich Aktive in der Arbeit mit Geflüchteten
  • Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum über ehrenamt@save-me-muenchen.de

Das gesamte Fortbildungsangebot des Münchner Flüchtlingsrates finden Sie hier: http://muenchner-fluechtlingsrat.de/wp-content/uploads/2018/07/Flyer_Fortbildung_Herbst_18.pdf

Save Me beim Goethe-Aktionstag

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Am 27. September veranstaltet das Goethe-Institut München einen großen Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit. Initiativen aus München und dem Münchner Umland stellen dabei ihre Arbeit im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vor, wobei die ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts die einzelnen Projekte auf einem spielerischen Rundgang erkunden.

Wir freuen uns mit Save Me an diesem Tag mit dabei zu sein und die Mitarbeiter des Instituts auch im Rahmen eines Vortrags über Resettlement und legale Zugangswege zu informieren und aufzuklären. Sowohl das Resettlement-Programm der Vereinten Nationen als auch unser Patenprogramm sind langfristig ausgelegt und zielen somit auf eine dauerhafte Eingliederung hier lebender Geflüchteter, weshalb sich unser Projekt sehr gut mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen deckt.

Wir freuen uns daher auf einen interessanten Nachmittag und regen Austausch in der Zentrale des Goethe-Instituts in München!

Global Resettlement Needs 2019

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Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) veröffentlichte im Juli 2018 erneut seinen jährlichen Bericht mit dem Titel „Global Resettlement Needs 2019“, der die Wichtigkeit von Resettlement auch für das kommende Jahr in den Fokus stellt.

Im Jahr 2019 wird der weltweite Bedarf nach Resettlement-Plätzen auf 1.4 Millionen steigen, 17 % mehr als im Vorjahr. Insgesamt besteht Bedarf in 60 Ländern, aus akuten wie aus langanhaltenden Fluchtsituationen.

Mit 42 Prozent (601.152 Personen) stellen syrische Geflüchtete im dritten Jahr in Folge die Bevölkerungsgruppe mit den größten Umsiedlungsbedürfnissen dar, wobei hier zudem eine Steigerung von 26% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen ist. Daran schließt die Gruppe von Personen aus der Demokratischen Republik Kongo (163.448 Personen) an, die ebenfalls eine 10%-Steigerung seit 2018 verzeichnet. Die drittgrößte Gruppe mit Umsiedlungsbedarf stellen Geflüchtete aus dem Süd-Sudan (158.474 Personen) dar. Ihr Resettlement-Bedarf ist im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 71% gestiegen. Personen aus dem Kongo und aus dem Südsudan machen so insgesamt etwa 11% des Gesamtbedarfs aus.

Generell bleibt Afrika damit die Region mit dem höchsten Bedarf. Dieser beträgt schätzungsweise 629.744 Personen aus 31 verschiedenen Ländern, was einem Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nicht zuletzt aufgrund des andauernden Konflikts im Südsudan, entspricht.

Auf dem asiatischen Kontinent stieg der Resettlement-Bedarf dagegen lediglich um ein Prozent auf 102.146 benötigte Plätze an, wobei sich zwei Drittel der benötigten Plätze in Myanmar befinden. Auf dem Amerikanischen Kontinent werden 2019 knapp über 4.000 Plätze benötigt, was in dieser Region einer Steigerung von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, hauptsächlich aufgrund des stark gestiegenen Schutzbedarfes von Personen aus Zentralamerika (El Salvador, Honduras und Guatemala). In der MENA-Region (Middle East und North Africa) ist dagegen ein leichter Rückgang zu verzeichnen, jedoch plädiert UNHCR hier für weitere Aufnahmestaaten, um besonders schutzbedürftige Personen aus dieser Region aufzunehmen.

Damit steigt der Bedarf an benötigten Plätzen in Europa nächstes Jahr um fast 40 Prozent (420.750 Personen), wobei 95% dieses Bedarfs syrische Geflüchtete aus der Türkei sind.

Um dem stark gestiegenen Bedarf an Plätzen in 2019 zu begegnen hat UNHCR drei Schwerpunkte für das kommende Jahr festgelegt:

1) Resettlement aus den 14 sog. CRRF roll-out-Staaten (Comprehensive Refugee Response Framework) in Lateinamerika und Afrika, die zusammen 26% des Gesamt-Resettlement-Bedarfs ausmachen.

2) Resettlement aus den 15 Erstzufluchtsländern entlang der zentralen Mittelmeerroute, die 22% der Bedarfe ausmachen.

3) Resettlement aus der Türkei, Jordanien, Irak, Ägypten und dem Libanon im Syrienkontext. 99% aller syrischen Geflüchteten befinden sich in diesen fünf Erstzufluchtsstaaten. Sie machen 46% des Gesamtbedarfs aus.

Insgesamt werden Personengruppen aus diesen Regionen 94 Prozent des prognostizierten Neuansiedlungsbedarfes im kommenden Jahr ausmachen.

Die drei von UNHCR festgelegten Schwerpunkte sollen die Staatengemeinschaft anregen, neue Aufnahmekontingente schaffen bzw. bestehende zu erhöhen, um besonders Schutzbedürftigen eine Zukunft in sicheren Drittstaaten zu ermöglichen, internationale Verantwortung zu teilen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Des Weiteren soll laut UNHCR eine sogenannte unallocated (nicht zugewiesene Quote) beibehalten werden, um Resettlement-Plätze in akuten Krisensituationen flexibel nutzen zu können.

Das Resettlement-Programm des UNHCR stellt weltweit einen der wichtigsten Mechanismen dar, um Geflüchteten eine Umsiedlung an einen sicheren Zufluchtsort zu gewährleisten. Der weltweite Resettlement-Bedarf von 1,4 Millionen benötigten Plätzen zeigt jedoch erneut die immer größer werdende Diskrepanz zwischen dem Angebot an vorhandenen Plätzen und der um ein Vielfaches höheren Nachfrage seitens der Geflüchteten weltweit. Save Me fordert daher, das deutsche Kontingent an Resettlement-Plätzen langfristig und erheblich zu erhöhen, um weiteren geflüchteten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in einem sicheren Drittstaat ein eigenes Leben aufzubauen.

Den vollständigen Bericht von UNHCR finden Sie unter folgendem Link: http://www.unhcr.org/protection/resettlement/5b28a7df4/projected-global-resettlement-needs-2019.html