save me - face me - welcome me
14 irakische Familien, sowie 35 Paten, haben an der Ausstellung save me - face me - welcome me mitgewirkt, die vom 1. bis zum 10. Dezember 2010 im Gartenhaus der Kunstakademie in München zu sehen war. Anhand von Infotafeln, Überblickskarten, Audio- und Videodateien, sowie anhand von Patenzitaten, versucht die Ausstellung dem abstrakten Begriff Resettlement ein Gesicht zu verleihen. Die von irakischen Kindern und Jugendlichen in München geschossenen und kommentierten Fotos vermitteln Impressionen des Neubeginns in Deutschland. Für die Ausstellung hat eine unserer ersten Patinnen, Elfriede Jelinek, die Schirmherrschaft übernommen. Damit sie auch in anderen Städten zu sehen ist, haben wir alle Elemente der Ausstellung so angelegt, dass sie - einzeln oder als Ganzes - ausgeliehen werden können.
2010 geht die Ausstellung nach: Bremen, Leipzig, Bonn, Neuwied, Forchheim.
Informationstafeln
Sechs Informationstafeln im Format A1 führen in die Themen Flucht und Resettlement ein und erklären die Aufnahme von 2500 Irakern in Deutschland, sowie die Ziele der save me Kampagne:
Film
Drei Familien haben uns Rede und Antwort gestanden und über ihre Flucht aus dem Irak, das Leben in Syrien bzw. Jordanien, sowie die Ankunft in Deutschland gesprochen. Die Interviews dauern circa. 18 Minuten. Klicken Sie hier, um das Video zu sehen.Interviews
Waleed ist im Jahr 2009 mit seiner Familie über UNHCR nach München gekommen. Im Interview spricht er zusammen mit seiner 18jährigen Tochter Basma über den Krieg im Irak, die Flucht und den Neuanfang in Deutschland:
Einer von über 50 Paten, die in München im Einsatz sind und ganz konkret irakische Flüchtlinge unterstützen, ist Alex. Er hilft Waleeds Familie beim Deutschlernen. Und auch Isabell begleitet eine Familie bei ihren ersten Schritten in München. Ihre Eindrücke der Patenschaft haben wir in einem Interview festgehalten:
Fotos von irakischen Flüchtlingskindern
Nicht nur Paten und erwachsene Flüchtlinge sollten bei der Ausstellung die Möglichkeit bekommen sich einzubringen, sondern auch die Kinder und Jugendlichen. Dafür haben wir ihnen Einwegkameras gegeben, mit denen sie fotografieren konnten, was ihnen in Deutschland wichtig ist: ihre Familie und Freunde, das Klassenzimmer, ihr Viertel... Das Ergebnis sind 22 kommentierte Fototafeln (A4), von denen wir einige auf dieser Seite zeigen.
Karten zur Flüchtlingssituation
Zwei Holzkarten geben einen Eindruck von der Flüchtlingssituation 2010: Die erste Karte zeigt anhand von Fähnchen, in welchen Ländern sich 2010 Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention und Binnenflüchtlinge aufgehalten haben. Die zweite Karte stellt dar, wieviele Flüchtlinge 2010 über das Resettlement-Programm der Vereinten Nationen in welchen Ländern aufgenommen wurden. Herkunftsländer, Erstaufnahmeländer und Resettlement-Staaten können über Lichterketten separat beleuchtet werden.
Beide Karten sind aus Holz (zerlegbar) und haben die folgenden Maße: Flüchtlingssituation 2010 (180 x 118 cm), Resettlement 2010 (136 x 118 cm).
Patenzitate
Wir haben die 14 schönsten Zitate von ehrenamtlichen Paten für die Ausstellung gesammelt (Format: 24,5 x 17 cm). Die Paten unterstüzen Familien beim Deutschlernen, helfen Kindern bei den Hausaufgaben, stehen den Eltern im Alltag zur Seite oder haben eine Fahrradwerkstatt in der Unterkunft initiiert.
























